IJOS - BLOG

Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement

Infos zum neuen Bundesteilhabegesetz

Samstag 24. Januar 2015 von Frank Plaßmeyer

Die von Bundessozialministerin Andrea Nahles eingesetzte Arbeitsgruppe zum “Bundesteilhabegesetz” hat mittlerweile zum sechsten Mal getagt.

Ich empfehle Ihnen die Lektüre der Arbeitsgruppendokumente sowie der einzelnen Stellungnahmen zu den Arbeitspapieren aus der fünften Sitzung der AG. Diese stehen hier zum Download bereit.

Die Arbeitspapiere der 6. Sitzung sollen Mitte Februar veröffentlicht werden.

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Rahmenvertrag Jugendhilfe in Niedersachsen geändert!

Mittwoch 14. Januar 2015 von Frank Plaßmeyer

Die Rahmenvertragspartner (Jugendhilfe) in Niedersachsen haben sich im September 2014 darauf verständigt, den Rahmenvertrag in einigen wenigen Punkten zu verändern.

Das Unterschriftsverfahren wurde am 10.12.2014 abgeschlossen. Somit gilt ab sofort ein modifizierter Rahmenvertrag. Verändert bzw. angepasst wurde die Anlage 8 (Pauschale für Sonderaufwendungen im Einzelfall). Weiterhin wurde die Anlage 11, Nr. 5 (Verrechnung von Erlösen) geringfügig modifiziert. Aus der Änderung der Anlage 8 resultiert auch eine Anpassung der Anlage 6 (Muster einer Entgeltvereinbarung).

Alle Mitglieder unseres IJOS-Servicecenters finden die relevanten Informationen zum veränderten Rahmenvertrag in unserem internen Mitgliederbereich.

Darüber hinaus kann ab sofort unser neuer Praxisratgeber “Finanzierung von Jugendhilfeleistungen in Niedersachsen” in der 2. Auflage (Stand 2015) bestellt werden. Alle Servicecenter-Mitglieder erhalten den Praxisratgeber kostenfrei in Kürze zugesandt.

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2. IJOS Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft

Mittwoch 10. Dezember 2014 von Frank Plaßmeyer

Auch die Teilnehmenden unserer zweiten Qualifizierungsreihe zur “Kinderschutzfachkraft” halten nun stolz ihr Zertifikat in der Hand.

Wir freuen uns über das positive Feedback, welches die gute Durchmischung von Professionen und Fachlichkeiten sowie das kompakte Zeitfenster in den Vordergrund stellte.

Erneut wurde klar, dass „in soweit erfahrene Fachkräfte” in ihrer Funktion als hinzugezogene externe Beratung einen hohen Wert auf Transparenz der Rolle und auf die Vernetzung zwischen den verschiedenen Institutionen legen müssen.

Im nächsten Jahr bieten wir weitere Kurse im Januar, September und Oktober 2015 in Eisenach, bei Bonn und bei Osnabrück an sowie ein spezielles Vertiefungsseminar zur Auffrischung und zum Erfahrungsaustausch am 12.11.2015 in Münster.

Wir gratulieren den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

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Mindestlohn: Jetzt Minijob-Verträge prüfen!

Donnerstag 27. November 2014 von Frank Plaßmeyer

Im nächsten Jahr gilt in Deutschland ein flächendeckender Mindestlohn von 8,50 Euro je Arbeitsstunde.

Noch in diesem Jahr sollten Sie daher aus Vorsichtsgründen in Ihrer Einrichtung, zur Vermeidung hoher Nachzahlungen, bestehende Minijob-Verträge prüfen und gegebenenfalls auch anpassen.

Falls ein Minijob-Mitarbeitender bisher weniger als 8,50 Euro je Stunde erhielt, könnte mit Einführung des Mindestlohns die Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro überschritten werden.

Beispiel: Eine stationäre Erziehungshilfeeinrichtung beschäftigt zwei Minijob-Mitarbeitende z.B. als Fahrer und zahlt ihnen einen Stundenlohn von 7 Euro. Beide arbeiten 60 Stunden monatlich und erhalten ein Minijob-Gehalt in Höhe von 420 Euro. Da den Mitarbeitenden ab Januar ein Mindestlohn von 8,50 Euro zusteht, wird in diesem Beispiel die Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro deutlich überschritten.

Wir empfehlen in solchen Fällen die Vereinbarung eines neuen Vertrages mit reduzierten Stundenkontingenten, so dass die Geringfügigkeitsgrenze auch im nächsten Jahr nicht überschritten wird.

Falls Sie die alten Verträge nicht ändern, drohen Nachzahlungen an die Sozialversicherungsträger. Darüber hinaus können die  Minijob-Mitarbeitendenden bei nicht angepassten Arbeitsverträgen nachträglich den Mindestlohn fordern.

Informationen zum Mindestlohn finden Sie hier.

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Neues Schiedsurteil Jugendhilfe in NRW

Mittwoch 26. November 2014 von Frank Plaßmeyer

In dieser Woche erreichte uns ein neues Schiedsurteil der Schiedsstelle Jugendhilfe beim Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vom 22.10.2014.

Wir freuen uns sehr, dass durch das neue Schiedsurteil insbesondere die Frage der Bezugsgröße bei den Kosten für Fortbildung und Supervision geklärt werden konnte. Die Schiedsstelle hat sich nun festgelegt und jedem Mitarbeitenden gleichermaßen (aufgrund des allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatzes des Arbeitsrechtes) und unabhängig vom Stellenanteil einen Anspruch zugestanden.

Weiterhin enthält das Schiedsurteil eindeutige Aussagen zur Bedeutung der Leistungsbeschreibung im Entgeltverfahren. Als bahnbrechend betrachten wir darüber hinaus auch die Aussage der Schiedsstelle, dass ein Systemwechsel von der Substanzerhaltungspauschale zur kalkulatorischen Miete grundsätzlich zulässig ist. Lediglich sei es notwendig, dass die Vereinbarungspartner die den kalkulatorischen Mieten zugrunde liegenden Parameter (Quadratmeter, Miethöhe, Anzahl der Plätze) gemeinsam und rechtzeitig vorab festlegen.

Na also. Wer sagt es denn…

Wie gewohnt haben wir das Schiedsurteil den Mitgliedern des IJOS-Servicecenters in anonymisierter Form zum Download bereit gestellt. Das Schiedsurteil finden Sie hier.

Sehr gerne beraten wir Sie bei der Optimierung Ihrer Entgeltkalkulation in Hinblick auf diesen neuen Schiedsspruch.

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Berliner Schiedsspruch zum betreuten Einzelwohnen (SGB XII)

Dienstag 25. November 2014 von Frank Plaßmeyer

In Berlin hat die Schiedsstelle (gemäß § 80 SGB XII) durch einen Schiedsspruch am 25.09.2104 die Position der Leistungserbringer deutlich gestärkt.

In vier Musterverfahren wurden folgende Kernthemen behandelt:

  • Zuordnung  der Personalkosten für Leitung
  • Ausfallwagnis
  • Sachkosten
  • Unternehmergewinn

Strittig waren somit zentrale Fragen der Leistungsfähigkeit ambulanter Angebote der Eingliederungshilfe.

Den Leistungserbringern ist es im Rahmen der vier Musterverfahren vor der Schiedsstelle gelungen, wesentliche und gänzlich neue Kostenpositionen durchzusetzen. Herzlichen Glückwunsch!

So konnte z.B. ein pauschaler Aufschlag von 4,7% für Ausfallwagnis und Unternehmergewinn durchgesetzt werden.

Aufgrund des Berliner Schiedsspruches kann nun davon ausgegangen werden, dass die Zeiten einseitiger Vorgaben zu wesentlichen Entgeltkalkulationspositionen, wie z.B. dem Unternehmensrisiko, in Berlin nun vorbei sind.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat wesentliche Informationen zum Schiedsurteil hier zum Download bereitgestellt.

Wir gehen derzeit davon aus, dass dieses Schiedsurteil eine gewisse Strahlkraft auch auf andere Bundesländer entfalten wird.

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IJOS-Fortbildungsprogramm 2015

Dienstag 25. November 2014 von Frank Plaßmeyer

Ab sofort ist unser neues Fortbildungsprogramm für das Jahr 2015 in gedruckter Form erhältlich.

Profitieren auch Sie im nächsten Jahr von unseren praxiserfahrenen Referentinnen und Referenten, von den geprüften Fachinhalten und von unserer professionellen Organisation, egal ob Sie ein Tagesseminar oder eine mehrmodulige berufliche Weiterbildung besuchen.

Unsere IJOS-Veranstaltungen sind einzigartig in der Sozialwirtschaft und richten sich vorwiegend an Praktiker sowie Entscheider in den Bereichen Jugend- und Behindertenhilfe.

Mehr als 90 Prozent unserer Fortbildungsteilnehmenden geben uns exzellente Bewertungen. Alle unsere Veranstaltungen werden seit vielen Jahren sorgfältig evaluiert und kontinuierlich verbessert.

Überzeugen Sie sich selbst von unserem vielseitigen Fortbildungsprogramm.

Sehr gerne senden wir Ihnen ein Exemplar auf dem Postweg zu.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht Ihnen Ihr IJOS-Team.

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4. IJOS-Matinée ein voller Erfolg

Samstag 22. November 2014 von Frank Plaßmeyer

Über die vielen positiven Rückmeldungen zu unserer 4. IJOS-Matinée am 14.11.2014 in Georgsmarienhütte haben wir uns sehr gefreut. Danke!

Wieder einmal wurde unsere IJOS-Matinee von ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als überverbandlicher Experten-Treffpunkt der Jugendhilfe-Szene genutzt. Man konnte alte Kontakte auffrischen und neue Kolleginnen und Kollegen kennen lernen. Neben den vielen interessanten Gesprächen, dem sensationellen Fingerfood und der mondänen Atmosphäre des Rittergutes Osthoff waren es insbesondere die praxisnahen Expertenvorträge von Maria Aarts (Marte Meo) und Ruth Tillner (Systemische Akademie Bramsche) sowie der abschliessende Poetry Slam der bundesweit bekannten Künstler Sven Fritze und Fabian Navarro, die uns in Erinnerung bleiben werden.

Wir freuen uns schon jetzt auf die unsere 5. Matinée im nächsten Jahr.

Hier noch ein paar Bilder:

Maria Aarts und Ruth Tillner
gemeinsam mit dem IJOS Kernteam.

(v.l. Philipp Seisler, Frank Plaßmeyer, Ruth Tillner, Maria Aarts, Sergio Chow, Prof. Dr. Florian Gerlach, Elisa Kopitzki)

Die Location: Rittergut und Pferdegestüt

Poetry Slam
(v.l. Sven Fritze und Fabian Navarro)

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Einladung zur 4. IJOS-Matinée am 14.11.2014

Mittwoch 3. September 2014 von Frank Plaßmeyer

In diesem Jahr begrüßen wir Sie am 14.11.2014 zur 4. IJOS-Matinée auf dem Gestüt Osthoff in Georgsmarienhütte.

Unsere diesjährige Matinée steht wieder ganz im Zeichen der Fachlichkeit. Lassen Sie sich inspirieren von unseren hochklassigen Referentinnen und Referenten. Großzügig eingeplante Pausen laden ein zum Austausch und zu Diskussionen.

Geheimtipp: Frau Maria Aarts, Begründerin von Marte Meo, reist eigens aus den Niederlanden an. Neben Ihrem Vortrag steht Sie auch für ganz persönliche Gespräche den ganzen Tag über zur Verfügung. Als weiteren Leckerbissen bietet Ihnen Frau Ruth Tillner eine kurze Auseinandersetzung zum Thema “Neue Autorität”. Darüber hinaus können Sie den PART-Training-Ansatz kennen lernen. Schauen Sie doch mal in unser Programm.

Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam den Tag zu gestalten, den wir mit einem besonderen Vortrag der modernen Dichtkunst enden lassen wollen.

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Ab sofort nehmen wir Ihre Anmeldungen entgegen. Die Teilnehmendenzahl ist limitiert.

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Steuer- und Rentenversicherungspflicht von selbständig Tätigen in SPLG

Freitag 25. Juli 2014 von Frank Plaßmeyer

Jetzt wird es Ernst mit Honorarkräften in Erziehungsstellen bzw. SPLGs (ja, die heißen in NRW so…)

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat mit Datum vom 30.06.2014 ein Rundschreiben versandt, in dem Einrichtungsträger darauf hingewiesen werden, dass aufgrund aktueller Vorkommnisse Träger von betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen ihre Honorarkräfte darauf hinweisen müssen, dass ihre Honorartätigkeit einer Steuer- und Rentenversicherungspflicht unterliegt.

Meines Erachtens ist das eine nette Absicherungsmaßnahme für die betriebserlaubniserteilende Behörde. Das Problem (z.B. die sog. Scheinselbständigkeit und daraus resultierende Versicherungspflichten) wird damit allerdings nicht gelöst. Auch für Einrichtungen bestehen bezogen auf die Beschäftigung von Honorarkräften erhebliche Risiken.

Ich empfehle bereits seit vielen Jahren grundsätzlich keine Honorarkräfte als dauerhaften “Ersatz” für die im Rahmen des Stellenplans und der Betriebserlaubnis vorgesehenen Fachkräfte zu beschäftigen. Das finanzielle Risiko sowohl für Einrichtungsträger als auch für die Honorarkräfte ist enorm hoch.

Das Rundschreiben finden Sie hier.

Gerne berate ich Sie in dieser Angelegenheit gemeinsam mit den uns angeschlossenen Fachanwälten.

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