Sonntag 29. April 2012 von Frank Plaßmeyer
Zum 01.05.2012 hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen das Pflegegeld erhöht.
Im Ergebnis steigt der Anteil der Kosten der Erziehung von 219 EUR auf 223 EUR.
Der Sachaufwand für Pflegekinder wird wie folgt angehoben:
- für Pflegekinder von 0-7 Jahren von 458 EUR auf 467 EUR
- für Pflegekinder von 7-14 Jahren von 525 EUR auf 535 EUR
- für Pflegekinder von 14-18 Jahren von 638 EUR auf 651 EUR
Die Höhe des Pflegegeldes in Nordrhein-Westfalen berücksichtigt leider nicht die Empfehlungen des Deutschen Vereins, die Sie z.B. hier finden.
Den RdErl. des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport v. 11.04.2012 finden Sie hier.
Kategorie: Entgelte HzE |
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Dienstag 24. April 2012 von Frank Plaßmeyer
Ein weiteres Dauerbrenner-Thema, das leider viel zu wenig Beachtung in der täglichen Jugendhilfe-Praxis findet.
Die Ev. Jugendhilfe Hochdorf (Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg) hat ganz aktuell eine wirklich sehr gute Arbeitshilfe zu diesem Thema veröffentlicht. Hier geht es zu weiteren Infos und zum Download.
Die Arbeitshilfe “Und wenn es doch passiert…” leistet auf 80 Seiten praktische Hilfe zur Vermeidung von einfachem Fehlverhalten bis hin zu sexuellem Missbrauch gegenüber betreuten Kindern und Jugendlichen, stellt konkrete Handlungskonzepte und Maßnahmenempfehlungen bereit und enthält für nur 12,90 EUR praktische Arbeitsmaterialien. Lohnt sich!
Noch eine Ergänzung: Das Papier der Ev. Jugendhilfe Schweicheln “Handlungsorientierungen für die Praxis zum grenzwahrenden Umgang mit Mädchen und Jungen” steht hier zum Download zur Verfügung und stellt eine gute Ergänzung zur o.a. Arbeitshilfe dar.
Kategorie: Allgemein |
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Samstag 21. April 2012 von Frank Plaßmeyer
Ein Dauerbrenner trotz eindeutiger und klarer Regelungen…
Für Rundfunkempfangsgeräte in besonderen gemeinnützigen Betrieben und Einrichtungen ist eine Befreiung u.a. möglich, wenn Einrichtungen zur folgenden Kategorie (Befreiungsvoraussetzung) zählen:
- Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, die im Rahmen einer Leistungsgewährung nach dem Achten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB VIII) in einer stationären Einrichtung nach § 45 SGB VIII leben.
Voraussetzung für eine GEZ-Befreiung ist, dass Rundfunkgeräte zum Empfang bereitgehalten werden (also den betreuten Personen zur Verfügung stehen).
Viele Jugendhilfeeinrichtungen können somit einen GEZ-Befreiungsantrag stellen. In jedem Fall ist aber ein Bewilligungsbescheid über den Bezug von Leistungen nach dem SGB VIII im Rahmen der Beantragung vorzulegen.
Ausführliche Infos finden Sie auf der Website der GEZ. Das Antragsformular, Erläuterungen zum Ausfüllen und eventuell notwendige Anlagen findet man hier.
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Donnerstag 12. April 2012 von Frank Plaßmeyer
Immer wieder ein unterschätztes Thema in der Sozialwirtschaft: Die Absicherung des Unternehmensnamens und der dazugehörige Markenschutz.
Gerade eben bin ich in diesem Zusammenhang auf eine interessante Presseinfo gestoßen. Die Schlagzeile lautet: “Jugendhilfe muss ihren Namen ändern”. Ein sozialer Verein, der in Rheinland-Pfalz eine Jugendhilfe betreibt, musste nach einem Rechtsstreit mit einer namensähnlichen Einrichtung in Bochum seinen Namen von Live Jugendhilfe in Live Soziale Chancen ändern. Der wirtschaftliche Schaden beläuft sich laut Aussage des Vereins auf bis zu 15 000 Euro. Hier geht es zum Presseartikel.
Wer sich ausführlich zu diesem Thema informieren möchte kann (und sollte) dies zum Beispiel hier tun. Ich habe in diesem Zusammenhang einige persönliche Erfahrungen machen dürfen. So habe ich erstmalig 1997 meine erste Markenanmeldung auf den Weg gebracht. Diese hat übrigens noch heute in der Musikverlagsbranche internationalen Bestand.
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Dienstag 10. April 2012 von Frank Plaßmeyer
Die Stadt Hamburg hat eine Broschüre mit Anregungen und Praxisbeispielen zur betrieblich unterstützten Kinderbetreuung für Hamburger Unternehmen aufgelegt.
Diese Broschüre soll Hamburger Unternehmen (egal wie groß) einen Einblick in das Hamburger Kinderbetreuungsangebot ermöglichen. Sie enthält Tipps und Anregungen, wie Kinderbetreuung für Beschäftigte durch ganz unterschiedliche betriebliche Maßnahmen gefördert werden kann. Hierbei stehen Maßnahmen im Vordergrund, die ohne bedeutsamen finanziellen und personellen Aufwand umgesetzt werden können. Hier geht es zur Broschüre im PDF-Format.
Kategorie: KiTa |
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Sonntag 1. April 2012 von Frank Plaßmeyer
Am 29.03.2012 hat das Bundesfinanzministerium einen Umsatzsteuer-Anwendungserlass für individualpädagogische Maßnahmen veröffentlicht.
Den Erlass finden Sie hier zum Download.
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Mittwoch 21. März 2012 von Frank Plaßmeyer
Nach Niedersachsen und Hessen haben nun auch in NRW die kommunalen Spitzenverbände die Rahmenverträge nach § 78 a - f SGB VIII mit Wirkung zum 31.12.2012 gekündigt.
Die beiden NRW-Rahmenverträge gelten somit noch bis zum Jahresende als Gundlage für die Vereinbarung von Leistung, Entgelt und Qualitätsentwicklung.
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Dienstag 20. März 2012 von Frank Plaßmeyer
Eine interessante Studie zur Mitarbeiterbindung…
Vielleicht haben Sie es schon in der Presse gelesen. Heute wurde mal wieder der jährlich erhobene “Gallup Engagement Index” veröffentlicht. Die Ergebnisse erschrecken: Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland schafft es nicht seine Mitarbeitenden emotional zu binden. Jeder vierte hat innerlich gekündigt - 63% machen lediglich “Dienst nach Vorschrift”.
Woran liegt’s? Laut der Studie liegt es weniger an der Art der Arbeit oder der Bezahlung. Vielmehr geht es um Aspekte wie Führungsverhalten, Förderung der persönlichen Entwicklung der Mitarbeitenden und um Wertschätzung!
Mit großer Wahrscheinlichkeit können wir annehmen, dass sich die Sozialwirtschaft von anderen Wirtschaftsbereichen in diesen Fragen kaum unterscheidet. Gerade in Verbindung mit dem bereits akuten Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung sollten bei solchen Umfrageergebnissen die Alarmglocken läuten.
Als IJOS beschäftigen wir uns schon seit längerem mit dem Thema Personalentwicklung. In Kürze werden wir genau zu diesem Thema ein größer angelegtes Projekt starten.
Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Hier geht es zur Studie.
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Dienstag 20. März 2012 von Frank Plaßmeyer
Gerade eben bin ich im Internet auf einen interessanten Vorab-Artikel von Prof. Dr. Wolfgang Hinte gestossen.
In der gekürzten Vorabfassung, des im kommenden FORUM für Kinder- und Jugendarbeit (Mitte März, Ausgabe 1/2012) erscheinenden Artikels plädiert Prof. Wolfgang Hinte u.a. für die Abkehr von von einem markt-wirtschaftlich orientierten Finanzierungssystem hin zu einer Sozialraumbudgetierung (einer „bestimmten Summe für einen bestimmten Raum”). Hier schon mal der Link zum Artikel.
Mal abgesehen davon, dass die Hilfen zur Erziehung in Deutschland aus meiner Sicht und Erfahrung weit entfernt von marktwirtschaftlichen Strukturen sind, scheint dieser Artikel von zahlreichen Frustrationserlebnissen geprägt zu sein (siehe letzter Absatz), die wohl damit zu tun haben, dass bereits mehrmals von Sozialraumbudgetierung betroffene Träger von ihren Grundrechten Gebrauch gemacht und vor Gericht Recht bekommen haben.
Kritiker aufgepasst: Ich habe absolut gar nichts gegen den fachlichen Sozialraumorientierungsansatz. Nur gegen Kostenreduktion unter dem Sozialraum-Deckmantel sowie gegen korporatistisch geprägte Kartelle und daraus folgende Marktbegrenzungen habe ich entschieden etwas.
Und allen, denen die Berufsausübungsfreiheit von “nicht mit Fällen bedachten Therapeuten” ein Dorn im Auge sein sollte, denen empfehle ich mal die Lektüre des Grundgesetzes. Irgendwann werden Sie dann auf Artikels 79 (2) Grundgesetz stoßen. Der gibt ja eine Menge her für die, die den sogenannten “HzE-Markt” umkrempeln wollen 
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Donnerstag 15. März 2012 von Frank Plaßmeyer
Gerne weisen wir auf ein Stellenangebot eines Mandanten (Einrichtungsgröße < 30 Plätze) im Raum Paderborn hin.
Hier der Ausschreibungstext:
Sie lieben Ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen? Sie möchten Ihre Schützlinge individuell fördern?
Ihnen liegt die Gestaltung der Hilfeplanung?
Sie entwickeln Konzeptionen und Erarbeiten die Umsetzung?
Sie haben Spaß an der Organisation von Arbeitsabläufen und Personalmanagement ist Ihre Stärke? Sie vernetzen sich gern mit regionalen und überregionalen Kontakten? Gemeinsam im Team sorgen Sie für den reibungslosen Ablauf in den Wohngruppen sowie das Erarbeiten und Umsetzten von Lösungen.
Sie sind Erzieher, Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge, verfügen über Führungsqualitäten sowie ein sicheres Auftreten.
Haben mehrjährige Berufserfahrung auch als Leitung in der stationären Jugendhilfe. Eigenständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten gehört zu Ihren Kernkompetenzen.
In stressigen Situationen bewahren Sie den Überblick und verlieren nie Ihre Freundlichkeit.
Sie haben ein offenes, kommunikatives Wesen und schätzen flexible Arbeitsanforderungen und Ihr persönliches Umfeld ermöglicht Ihnen flexible Arbeitszeiten.
Interessiert? Aussagefähige Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte an info@ijos.net
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