IJOS - BLOG

Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement

Archiv für Juli, 2009

Urlaubslektüre 2 - die dritte Ausgabe des IJOS-Informationsdienstes Jugendhilfe

Freitag 31. Juli 2009 von Frank Plaßmeyer

Trotz Sonnenschein, Biergarten und Freibad. Gerade eben ist wieder einmal die neueste Ausgabe unseres Informationsdienstes erschienen. Wie immer gibt es reichlich interessante Themen, die mein Kollege Dr. Seligmann für Sie aufbereitet hat. Hier ein Auszug unserer Themen:
  • Die dunklen Seiten der Medaille: Heimerziehung früher, heute diskutiert
  • Die Zahlen steigen. Inobhutnahmen Deutschland 2008
  • Allzeithoch: Sorgerechtsübertragungen 2008
  • Wer lebt in der Neuen Welt? - Aktualisierte Fallzahlen 2007 (§§27-35a, 41)
  • Schutz, Geborgenheit, Sicherheit - die Obhut der Wohnung unter HARTZ IV
  • Rollback: vertagt oder verjagt? Kinderschutzgesetz erst nach der Wahl
  • Der verbesserte Opferschutz ist verabschiedet
  • Nachvollziehbar ungünstig sein - Bundessozialgericht verändert Entgeltverhandlungen
  • Vollständig erfasst - Rahmenkonzept Pflegekinderdienst
  • Vom unhinterfragten Lebensmodell zur einschränkenden Lebensbedingung
  • Eltern heute: unter Druck. Mehr Elternarbeit tut Not
  • Klar tun sie (irgend-)etwas - sagen die Platzhirsche. Bestandsaufnahme Frühe Hilfen
  • Was kostet die Neue Welt? - Revidierte Einnahmen und Ausgaben der Jugendhilfe 2007
  • Sachsen zahlt - Kinderschutz-Netzwerke mit Landesförderung
  • Baby geleast und ab geht die Sendung. Ein Nachschlag
  • Abgesichert ohne Verbesserung: Die ambulante Versorgung psychisch kranker Kinder
  • HARTZ IV reicht nicht als Jugendhilfe - Kinderkommission fordert mehr SGB VIII
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Projekt gesucht: familie@unternehmen.NRW

Mittwoch 29. Juli 2009 von Dr. Michael Seligmann

Förderwürdige Kooperationsprojekte von Kinder- und Jugendhilfe mit Unternehmen werden in NRW gesucht. Es können auch Projekte sein, die auf eine Familienfreundlichkeit in einem Unternehmen der Kinder- und Jugendhilfe abzielen, oder Erkenntnisse aus der pädagogischen Forschung in solchen Unternehmen umsetzen wollen.

Eingereicht werden können PROJEKTE, die noch nicht begonnen haben, bis zu zwei Jahren laufen dürfen, abgegrenzt sein müssen.

Inhalte:

  1. Familienfreundliche Personalpolitik
  2. Familienfreundliche Unternehmenskultur durch z.B. Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen
  3. Familienfreundliche Unternehmensinfrastruktur
  • Service für Familien (Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen)
  • Neue Ansätze der Betreuung (betriebliche bzw. betrieblich unterstützte Kinderbetreuung, Pflege etc.)
  • Schulkinderbetreuung (Nachmittags-, Notfall- und Ferienangebot)

Projektskizzen müssen bis zum 15.10.2009 eingereicht werden. Die Auswahl erfolgt bis Ende Januar 2010.

Ein Eigenanteil von mindestens 50% ist Voraussetzung. Die Gesamtfinanzierung muss unter Einbeziehung der Eigenbeteiligung erkennbar gesichert sein. Die Förderung erfolgt nach dem Prinzip der Zusätzlichkeit. Mit Hilfe der Förderung können in der Regel nur Sach- und Personalkosten erstattet werden, die unmittelbar durch das Projekt entstehen. Laufende Geschäftsausgaben sind nicht förderfähig. Um die nötige Eigeninitiative der Akteure belegen zu können, muss im Rahmen der Projektskizzen dargelegt werden, wie sie nach Ablauf einer Förderung ohne weitere öffentliche Hilfen finanziert und weitergeführt werden sollen. Entsprechende Erklärungen der Akteure sind beizufügen. Kooperationsvorhaben, vor allem solche, die die Überführung von Forschungsaktivitäten und -ergebnissen in marktgerechte Produkte zum Gegenstand haben, werden grundsätzlich vorrangig gefördert. Die Partner müssen ihre Rechte und Pflichten in einem Kooperationsvertrag regeln. Für die Beteiligung am Wettbewerb ist ein Letter of Intent ausreichend.

Weitere Informationen findet man hier.

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Bundessozialgericht Urteil vom 29.1.2009 (2-Stufen-Verfahren)

Donnerstag 9. Juli 2009 von Frank Plaßmeyer

Die soeben veröffentlichte Entscheidung des 3. Senats des Bundessozialgerichts vom 29.01.2009 dürfte auch für die Jugendhilfe und deren Schiedsstellen von Bedeutung sein (siehe auch meinen letzten Blog-Eintrag vom 17.02.2009 zu diesem Thema).

Pflegevergütungen für Pflegeheime sind demzufolge auf einer neuen Basis (dem 2-Stufen-Verfahren) zu berechnen. Bislang galt hier ein einstufiges Verfahren (der externe Vergleich).

Das neue Verfahren soll den Einrichtungen eine leistungsgerechte Vergütung gewähren, ohne dabei zu dem vom Gesetzgeber abgeschafften “Selbstkostendeckungsprinzip” hinsichtlich der Entstehungskosten zurückzukehren. So sieht das Verfahren aus:

1. Stufe: “Plausibilität” : Der Einrichtungsträger hat im Rahmen eines “internen Vergleiches” die Abweichung der Kosten zum Vorjahr darzulegen bzw. plausibel zu erklären.

2. Stufe: “Externer Vergleich” : Die vom Einrichtungsträger begehrte Vergütung wird mit den Pflegesätzen vergleichbarer Pflegeheime in der Umgebung verglichen. Liegen die plausiblen Kosten (Stufe 1) innerhalb des unteren Drittels der Vergleichsgruppe, so wird von Wirtschaftlichkeit ausgegangen. Ist dies nicht der Fall, so erfolgt eine Prüfung der vom Heimträger geltend gemachten Gründe (wirtschaftliche Angemessenheit). Hierbei gilt die Zahlung tariflicher oder ortsüblicher Löhne grundsätzlich als angemessen.

Den nun veröffentlichten, vollständigen Text der Entscheidung des BSG vom 29.01.2009 finden sie hier.

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Kooperationsformen im Bereich Früher Hilfen

Donnerstag 9. Juli 2009 von Frank Plaßmeyer

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat einen Bericht zum Projekt “Bundesweite Bestandsaufnahme zu Kooperationsformen im Bereich Früher Hilfen” veröffentlicht. Eines der zentralen Ergebnisse ist, das mindestens 50 Prozent der deutschen Jugend- und Gesundheitsämter bereits in diesem Bereich aktiv sind. Den vollständige Bericht können Sie hier downloaden.

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Urlaubslektüre - die neue Ausgabe des IJOS-Informationsdienstes Jugendhilfe

Freitag 3. Juli 2009 von Frank Plaßmeyer

Gestern ist die neueste Ausgabe unseres Informationsdienstes erschienen und auch wenn der verdiente Urlaub bei Ihnen ganz bestimmt schon ansteht, so gibt es doch wieder reichlich interessante Themen, die mein Kollege Dr. Seligmann für Sie aufbereitet hat.  Hier ein Auszug unserer Themen:

  • Jugendhilfe Lernen? Wie sonst fragt der Chef des DJI (und wir uns mit ihm)
  • Wenn Alte was zur Jugend sagen: Jugendpolitik revisited
  • Gesundheit über alles - und dann auch noch in Netzwerken: Der 13. Kinder- und Jugendbericht 2008
  • Von der Leyens alter Wein als Marketinggag: „Wir geben keinen Jugendlichen auf”
  • Orientierungsrahmen für Schiedsstellen nach §78g SGB VII
  • Angriff abgewehrt - Landesjugendämter minimieren das Persönliche Budget
  • Erst in die Medien - dann Inobhut. Volle Heime allüberall
  • Geld erzieht die Welt. Mediensozialisation sozial benachteiligter Milieus
  • Baby geleast und ab geht die Sendung. §19 SGB VII ganz neu interpretiert
  • Jungs im Netz. Jungenarbeit, die Zweite
  • Rollback gestoppt? Der Motor im Gesetzgebungsverfahren „Kinderschutz” stottert
  • Von der Sorge zur Vorsorge - Stasi? Mainzer Meldepflicht verfassungsgemäß
  • Eben zur Toilette und schon ist es passiert - Bundesgerichtshof zur Aufsichtspflicht
  • Weniger Angst?, aber mehr kostenfreier Rechtsschutz - der verbesserte Opferschutz
  • Anders im Kopf. Warum sich Pubertierende von Anderen unterscheiden

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