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Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement

Archiv für Mai, 2010

Stellenangebot: Führungskraft Jugendhilfe

Dienstag 25. Mai 2010 von Frank Plaßmeyer

Für eine größere diakonische Jugendhilfeeinrichtung im zentralen Ruhrgebiet, deren Tätigkeitsfelder mit einem kleinen Entwicklungsauftrag in eine neue Rechtsform (gGmbH) geführt werden, suchen wir im Mandantenauftrag eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgeprägtem Unternehmergeist zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Die ausgeschriebene Stelle bietet ein sehr hohes Maß an eigenverantwortlicher Gestaltungsmöglichkeit. Gesucht wird eine in der Erziehungshilfe erfahrene Leitungskraft mit ausgezeichneten Kenntnissen in den Bereichen Pädagogik und Sozialmanagement.

Wenn es Ihnen Freude macht:

• auf einer stabilen Basis, innovative Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zu entwickeln und zu realisieren,

• Eigenverantwortung und Kooperation zu praktizieren,

• Marktchancen zum Wohle der Leistungsberechtigten zu erkennen und zu ergreifen,

• die zur Verfügung stehenden Ressourcen Ihrer Organisation koordiniert einzusetzen,

dann sollten Sie sich unbedingt mit mir in Verbindung setzen, damit ich Ihnen mehr über die ausgeschriebene Position mitteilen kann.

Für eine erste Kontaktaufnahme senden Sie bitte Ihre Anfrage bis zum 25.06.2010 per Email.

Weitere Stellenangebote finden Sie hier.

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Geschlossene Unterbringung in Niedersachsen kostet ca. 300 EUR am Tag

Freitag 7. Mai 2010 von Frank Plaßmeyer

Nächste Woche soll es soweit sein. Im Landkreis Vechta geht Niedersachsens erstes geschlossenes Heim für kriminelle Kinder (!) an das Netz der Jugendhilfe.

Die Einrichtung der Caritas bietet sieben Plätze für delinquente Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren. Somit hat die CDU/FDP-Landesregierung eine Vorgabe aus ihrem Koalitionsvertrag aus dem Jahre 2008 umgesetzt: „Für hochgradig gefährdete und kriminelle Kinder und Jugendliche werden wir die geschlossene Heimunterbringung mit erzieherischen und therapeutischen Konzepten umsetzen“. Das Sozialministerium in Hannover suchte im Rahmen einer “beschränkten” Ausschreibung nach einem geeigneten freien Träger der Jugendhilfe.  Vier Interessenten haben sich gemeldet. Die Wahl fiel dann auf das Caritas-Sozialwerk St. Elisabeth in Lohne, weil dieser Träger „…am wirtschaftlichsten mit den eingesetzten Landesmitteln umgeht“. Das Ressort von Ministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) steuerte ca. eine halbe Million Euro (!) für die Investitionskosten bei. Hier finden Sie einen entsprechen Focus-Online-Bericht. Nur zum Vergleich: In einer staatlichen Vollzugsanstalt (z.B. in Darmstadt) liegen die täglichen Kosten pro Platz bei 79,28 Euro. Hier ein entsprechender Artikel der Berliner Morgenpost.

Nachtrag (26.05.20109):

Auszug aus einer Pressemitteilung des katholischen Trägers: ”Wir von der Landesregierung in Niedersachsen hatten nach einer norddeutschen Lösung gesucht und waren vom Konzept des Caritas-Sozialwerks sofort begeistert”, sagte Ursula Aumüller-Roske, Abteilungsleiterin für Familie und Jugend des Niedersächsischen Sozialministeriums, auf dem Infotag zur Geschlossenen intensivtherapeutischen Wohngruppe (GITW) am Freitag (30. April) in Lohne im Landkreis Vechta. “Wir sind der Stadt Lohne und dem Caritas-Sozialwerk sehr dankbar dafür, dass sie sich bereit erklärt haben, diese den Ansprüchen der modernen Sozialpädagogik entsprechende Wohngruppe hier zu verwirklichen”, so Aumüller-Roske weiter.”

Hier finden Sie die Sichtweise des SPD-Landesverbandes-Niedersachsen!

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Frühe Hilfen - Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation und Vernetzung

Montag 3. Mai 2010 von Frank Plaßmeyer

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine 287seitige Broschüre mit dem Titel „Werkbuch Vernetzung” veröffentlicht in der Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation und Vernetzung im Bereich Früher Hilfen und im Kinderschutz dargestellt werden. Die Inhalte des Werkbuchs stellen die wesentlichen Ergebnisse des Modellprojektes „Guter Start ins Kinderleben” der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen dar. Geboten werden zahlreiche praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten. Das Werkbuch steht hier zum Download bereit.

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