IJOS - BLOG

Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement

Einkommensteuerrechtliche Behandlung von Sach- und Unterhaltskostenpauschalen

Montag 3. Dezember 2012 von Frank Plaßmeyer

Wichtig: Das BMF hat ein neues, ergänzendes Schreiben zur einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Sach- und Unterhaltsleistungen veröffentlicht.

Im Fokus stehen Geldleistungen für Kinder in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII, für die Erziehung in einer Tagesgruppe nach § 32 SGB VIII, für Heimerziehung nach § 34 SGB VIII und für die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35 SGB VIII.

Einrichtungsträger, die jetzt noch immer Honorarkräfte in den o.g. Bereichen beschäftigen, dürften nun ernsthafte Probleme bekommen.

Hier können Sie das BMF-Schreiben herunter laden.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 3. Dezember 2012 um 00:08 und abgelegt unter Allgemein, Entgelte HzE. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Ein Kommentar über “Einkommensteuerrechtliche Behandlung von Sach- und Unterhaltskostenpauschalen”

  1. Marko Rößler schrieb:

    Die Aussage, “Einrichtungsträger, die jetzt noch immer Honorarkräfte in den o.g. Bereichen beschäftigen, dürften nun ernsthafte Probleme bekommen.” erschließt sich mir aus dem Schreiben leider nicht.
    Ist es nicht eher so, dass wenn die Sach- und Unterhaltspauschale als steuerpflichtiger Arbeitslohn zählt, wir als Arbeitgeber ein erhebliches Risiko haben, wenn die Höhe der Pauschalen bei den Familienwohngruppen nach §34 SGB VIII deutlich über den Pauschalen nach §33 SGB VIII liegen würden und jetzt rückwirkend und zukünftig diese Pauschalzahlungen der steuer- und sozialversicherungspflicht unterliegen, da sie einfach als Arbeitslohn klassifiziert werden ?