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Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement

Aufwandsentschädigungen in gemeinnützigen Vereinen gefährden die Gemeinnützigkeit

Montag 7. September 2009 von Frank Plaßmeyer

Die Satzungen von gemeinnützigen Vereinen müssen ausdrücklich vorsehen, dass ihren Vorständen Aufwandsentschädigungen gezahlt werden. Nach dem Gesetz zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements aus dem Jahr 2007 ist das zwar bis 500 Euro für nebenberufliche Mitarbeitende (in diesem Fall Vereinsvorstände) steuerfrei, muss aber laut Bundesfinanzministerium in der Satzung vorgesehen sein. Anderenfalls verlieren Vereine, die dies ohne Satzungsabsicherung tun ihre Gemeinnützigkeit ab 2010.

Mein Kollege Dr. Michael Seligmann informiert in unserer neuen Ausgabe des 2IJ über dieses für manche Vereine beunruhigende Thema.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 7. September 2009 um 21:59 und abgelegt unter Allgemein, Gründung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Ein Kommentar über “Aufwandsentschädigungen in gemeinnützigen Vereinen gefährden die Gemeinnützigkeit”

  1. Goetze schrieb:

    Sofern die Zahlungen bereits ab 2007 aufgrund der Einführung des § 3 Nr. 26a EStG ohne Satzungsgrundlage geleistet wurden, wird die Gemeinnützigkeit rückwirkend aberkannt.
    Eine Satzungsänderung heilt im Billigkeitswege die unzulässigen Zahlungen.